Johanna hält die Badner Bahn am Laufen.

"Ich kenne keine Allüren und Befindlichkeiten"
Eisenbahn-Liebhaberin Johanna ist seit über 17 Jahren bei den Wiener Stadtwerken tätig. Ihre Karriere hat sie bei den Wiener Linien begonnen. Der Schritt in ein technisches Unternehmen, in eine sogenannte Männerdomäne, war für sie kein schwieriger. Schließlich ist sie daheim in einer großen Schlosserei aufgewachsen. Maschinen und Werkzeug waren ihr nie fremd, im Gegenteil, eher selbstverständlich. Ihre Anfangsjahre beschreibt Johanna als sehr lehrreich, wo sie ständig neues Wissen aufgesaugt hat, mit dem Ansporn, stets mit fachlicher Kompetenz zu punkten. Dass sie oft als einzige Frau in einer Männerrunde sitzt, stört sie nicht. „Man ist schnell bekannt,“ fügt sie unprätentiös mit einem Zwinkern hinzu.

"Das System Bahn ist großartig"
Dem Mobilitätsbereich der Wiener Stadtwerke ist Johanna treu geblieben, bei den Wiener Lokalbahnen verantwortet sie den gesamten Bahnbetrieb, zu dem die Kolleg*innen der Verkehrs-, Fahr- und Dienstplanung, die Triebfahrzeugführer*innen sowie das Zentralstellwerk gehören. Und ganz neu ist auch die Ausbildung dabei, kurzum: „Wir sorgen dafür, dass die Badner Bahn pünktlich und zuverlässig fährt.“ Das „Wir“ steht bei Johanna im Vordergrund, wenn sie über ihren Job spricht. Es sind wir, die ein gemeinsames Ziel haben, wir, die die Bahn am Laufen halten, wir, die eine warme Atmosphäre schaffen. Für ihr Team hat sie stets ein offenes Ohr und versucht faire Lösungen zu finden. Dabei ist ihr ein vertrauensvoller Umgang ebenso wichtig wie Versprechen zu halten. Und einen Tipp lässt sich Johanna doch noch entlocken, wie Frauen in technischen Berufen ihre Frau stehen können: „Für mich hat ein selbstbewusstes Auftreten in Kombination mit fachlichem Wissen immer gut funktioniert.“
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