Veronika arrangiert den Abschied mit Würde.

Stärke ist nicht nur ein Zeichen von Kraft
Veronika flüchtete 2022 nach Kriegsausbruch in der Ukraine nach Wien zu ihrer studierenden Schwester. Eines der ersten Ausflugsziele ist der Zentralfriedhof. „Ich habe mich sofort in diesen Ort verliebt“, schwärmt Veronika. Die Stille, die Geschichte, die Architektur und die zahlreichen Ehrengräber haben es ihr sofort angetan, sodass für sie klar ist: Bestattung Wien ist die Arbeitgeberin ihrer Wahl. Das Ziel vor Augen lernt Veronika erst Deutsch und startet dann als Sargträgerin ins Berufsleben in Wien. Ihren Weg beschreibt sie als einen, der nicht immer so leicht ist, sei es wegen der Sprache oder auch als Frau in einem Männerberuf. Allerdings versetzt der Wille oft Berge. „In meinem Job braucht man Kraft. Woher ich die nehme, weiß ich nicht, aber ich frage nicht um Hilfe und verschaffe mir so den Respekt meiner Kollegen.“

„Ich bin ein Mensch, der verbindet.“
Begeisterung fürs Unternehmen, ein großartiges Team, das sie unterstützt, und Interesse an der Weiterentwicklung führen die studierte Veterinärmedizinerin in die Ausbildung als Arrangeurin. Hier ist sie das Bindeglied zwischen Besteller*innen, Priestern und Musiker*innen und sorgt dafür, dass die Trauerfeiern wie bestellt ablaufen und Kerzen und Kränze am richtigen Ort stehen. Der Umgang mit Trauer fällt ihr im beruflichen Kontext nicht schwer, sie kann sich gut distanzieren und professionell auftreten. Morgenmensch Veronika genießt bei einer großen Tasse Kaffee in den Tag zu starten, während die Stadt noch schläft und anschließend mit ihrem E-Moped durch das erwachende Wien zur Arbeit zu fahren. Über ihr Mitwirken bei der Kampagne sagt sie: „Ich war eigentlich nie eine Feministin, aber das hat sich zuletzt geändert. Ich übe einen Männerberuf aus, bin unter Männern und eine stärkere Frau denn je.“
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