Wien Energie

03.04.2020

Milder Winter bringt niedrige Heizrechnung

Der abgelaufene Winter war einer der wärmsten der österreichischen Messgeschichte. Insbesondere der warme Herbst und der außergewöhnliche warme Februar spiegeln sich auch im Fernwärme-Verbrauch der Wienerinnen und Wiener wieder. In der vergangenen Heizsaison von Anfang Oktober 2019 bis Ende März 2020 lag der Wärmebedarf in Wien rund 2,7 Prozent unter den Werten des Vorjahres und rund 13 Prozent unter den Werten eines durchschnittlichen Winters (30-jähriger Durchschnitt). Auch der kurze Kälteeinbruch seit letzter Woche wird daran nicht mehr viel ändern.

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22.03.2020

Wien läuft auf Sparflamme

Die weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben deutliche Auswirkungen auf den Energieverbrauch des Landes. Bereits Anfang der Woche wurde in der Hauptstadt deutlich weniger Strom benötigt. Die detaillierte Analyse zeigt neben dem allgemeinen Rückgang nun auch eine zeitliche Verschiebung des Energiebedarfs. "Wien steht später auf! Normalerweise verzeichnen wir zwischen 5.00 Uhr Früh und 11.00 Uhr vormittags einen sehr steilen Anstieg des Strombedarfs, da fährt die Stadt hoch. Seit Mittwoch ist diese Kurve deutlich flacher", erklärt Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl.

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16.03.2020

Energieversorgung für Wienerinnen und Wiener gesichert

Die von der Bundesregierung und der Stadt Wien gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben weitreichende Folgen für das private wie wirtschaftliche Leben. Wien Energie setzt als Entlastungsmaßnahme daher sämtliche Energie-Abschaltungen sowie Mahnverfahren aus. "Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden in dieser schwierigen Zeit ein klares Signal senden: Die Energieversorgung ist gesichert! Strom und Wärme gehen mit uns nicht aus. Es gibt für Kunden, die in Zahlungsrückstand geraten sind, garantiert keine Abschaltungen, solange wir uns in dieser Krise befinden", versichert Michael Strebl, Geschäftsführer von Wien Energie. Diese Zusage gilt bis auf Weiteres.

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04.03.2020

Artenschutz trifft Klimaschutz: Wiens 1. Solardach geht in Betrieb

202 Photovoltaik-Module glänzen seit Herbst auf dem Dach des Haus des Meeres, jetzt werden sie in Betrieb genommen. Damit setzen Wien Energie und das Haus des Meeres ein starkes Zeichen für den Klimaschutz in der Stadt. "Artenschutz trifft Klimaschutz! Die Kooperation mit dem Haus des Meeres ist ein Vorzeigebeispiel wie wir gemeinsam die Energiewende in der Stadt weiter vorantreiben", betont Michael Strebl, Geschäftsführer von Wien Energie anlässlich der Inbetriebnahme.

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02.02.2020

Keine Spur von "Energieferien"

Für rund 240.000 Wiener Schülerinnen und Schüler stehen die Semesterferien vor der Tür. Den ursprünglichen Namen "Energieferien" kennen die meisten von ihnen heute nicht mehr. Er deutet nicht aufs "Energie tanken" hin, sondern im Gegenteil aufs "Energie sparen". Ihren Ursprung haben die schulfreien Wochen in der Ölkrise 1973. Heizöl und Treibstoffe waren knapp, weshalb die Bundesregierung neben einem autofreien Tag auch Schulferien als Maßnahme eingeführt hat. Durch die Schließung von hunderten Schulen in der kalten Jahreszeit sollten deutliche Energie-Einsparungen erreicht werden. Die Gebäude wurden damals zum größten Teil mit Heizöl geheizt.

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08.01.2020

Wien Energie stellt heuer 1.000 E-Ladestellen fertig

Wien Energie treibt den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur auch 2020 konsequent voran. Bis zum Ende dieses Jahres wird es in Wien 1.000 E-Ladestellen in allen 23 Bezirken geben. "Wir liegen mit dem Bau der öffentlichen E-Ladestellen voll im Zeitplan. Bereits jetzt kann man an 630 Ladestellen sein E-Auto klimaneutral mit Ökostrom tanken. Bis Ende 2020 werden wir die restlichen 370 Ladestellen am Netz haben.", sagt Michael Strebl, Geschäftsführer von Wien Energie. "Im Endausbau wird es dann im Schnitt alle 400 Meter in der Stadt eine öffentliche E-Ladestelle geben. Damit kann man in ganz Wien sorgenfrei mit dem E-Auto unterwegs sein." Wien Energie investiert in den Ladestellenausbau insgesamt 15 Millionen Euro. In einem Bürgerbeteiligungsverfahren haben sich gleich zu Beginn der Initiative vor zwei Jahren 8.000 Wienerinnen und Wiener mit zwei Millionen Euro am Ausbau beteiligt.

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27.12.2019

500.000 Quadratmeter Sonnenenergie

Wien Energie hat den Photovoltaik-Ausbau 2019 massiv vorangetrieben. Im vergangenen Jahr hat Österreichs größter Energiedienstleister mehr als 50 neue Photovoltaik-Anlagen errichtet, die große Mehrheit davon auf bisher ungenützten Dachflächen. Die Solarkraft ist insbesondere für die Stadt die am besten geeignete erneuerbare Energieform. Ihr Ausbau ist entscheidend, um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen.

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18.12.2019

Von der "Ganslspitze" zum Feiertagseffekt

An den Weihnachtsfeiertagen wird im Haushalt mehr Strom verbraucht. Der durchschnittliche Mehrverbrauch für einen Wiener Haushalt beträgt rund 10 Kilowattstunden pro Tag. Das ist eine Verdoppelung des Strombedarfs im Vergleich zu normalen Wintertagen.

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03.11.2019

Stromernte am Erdäpfel-Acker

Sonnenstrom erzeugen und die Fläche gleichzeitig landwirtschaftlich nutzen: Mit Österreichs erster Agrar-Photovoltaikanlage setzt Wien Energie neue Maßstäbe für die Gestaltung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Mit diesem innovativen Konzept können landwirtschaftliche Flächen doppelt und um 60 Prozent effizienter genutzt werden. Die Pilotanlage mit 60 bifazialen, also doppelseitigen, vertikal montierten Modulen wurde Ende Oktober in Guntramsdorf in Betrieb genommen.

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31.10.2019

Häuser steuern die Energie der Stadt

Das Studierendenheim GreenHouse in der Seestadt Aspern verbraucht, steuert und handelt seine Energie vollautomatisch - und es springt flexibel ein, um das Stromnetz zu stabilisieren. Im Rahmen des Forschungsprojekts ASCR werden vernetzte Gebäude in den Regelenergiemarkt integriert. Anhand erster erfolgreicher Energie-Transaktionen in Aspern wird das Marktpotenzial für Wien sichtbar.

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