Forschungsprojekt Beacons

Bei sogenannten Beacons, zu deutsch „Leuchtfeuer“, handelt es sich um kleine Minisender, die auf auf Basis von BLE (Bluetooth Low Energie) Signale senden. Die Wiener Stadtwerke evaluieren im Projekt die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie.

Beacons im Test in einem Wiener Stadtwerke Forschungsprojekt (c) FotoliaZoom

Als Beacon, werden auf dem BLE-Standard basierende Sendeeinheiten bezeichnet, die in festen Zeitintervallen Signale in bis zu 100 m Reichweite senden. BLE bedeutet Bluetooth Low Energie und ist eine Funktechnik, mit der sich Geräte in einer Umgebung von etwa 10 Metern vernetzen lassen. Diese BLE-Signale beinhalten Informationen über die Identität des jeweiligen Beacon.

Mobile Endgeräte können diese Signale empfangen und die Entfernung zu ihnen bemessen, woraus sich Rückschlüsse über den Standort ziehen lassen. Dabei verbrauchen Beacons ein sehr geringes Ausmaß an Energie und sind daher sehr langlebig. Im Vergleich zum „klassischen“ Bluetooth soll BLE deutlich geringeren Stromverbrauch und geringere Kosten mit einem ähnlichen Kommunikationsbereich haben. 

 

Bringt man diese Beacon-Hardware an Infrastruktur der Wiener Stadtwerke, beispielsweise an Haltestellen, an Fahrzeuge oder Ladestationen an, wird diese an eine virtuelle Repräsentation verknüpft – auch bezeichnet als Internet der Dinge. Durch die Implementierung dieser Technologie in bestehende Systeme ergeben sich möglicherweise vielfältige Einsatzmöglichkeiten, die letztlich den Wienerinnen und Wienern einen Mehrwert in ihrem  Mobilitätsnutzungsverhalten bietet.

Die Verwendung der Beacon Technologie kann einen sehr großen Technologiesprung darstellen und kann für alle Wienerinnen und Wiener in Bezug auf deren persönliches Mobilitätsverhalten und auch auf die Mobilitätssysteme der ganzen Stadt einen großen Mehrwert darstellen. Diese Einsatzmöglichkeiten von Beacons wollen die Wiener Stadtwerke im Laufe des Projekts entwicklen und testen.