Tram in Trakt II

Jährlich sorgen zahlreiche Falschparker für Verspätungen und Fahrtbehinderungen bei den Öffis. Im Forschungsprojekt „TRAM-in-TAKT II“ soll daher ein marktfähiger Prototyp zur Erkennung von Falschparkern entwickelt werden.

Falschparker behindert Straßenbahn (c) Wiener LinienZoom

In europäischen Städten ereignen sich zahlreiche Störfälle, in denen Busse und Straßenbahnen durch falsch parkende Autos an der Weiterfahrt gehindert werden. Solche Zwischenfälle können nur mit erheblichem Aufwand wie etwa durch einen Feuerwehreinsatz behoben werden. Dies kann bis zu 15-40 Minuten dauern. Das bedeutet für die Fahrgäste und den gesamten Fahrbetrieb Verspätungen bis zu 15-40 Minuten.

Um das aufwändige Abschleppen der blockierenden Fahrzeuge erst gar nicht notwendig zu machen, ist das frühzeitige Erkennen bereits zum Zeitpunkt des Einparkens erforderlich. Da das Einparken eines PKW's vollkommen unabhängig vom öffentlichen Verkehr ist, muss diese "Früherkennung" kontinuierlich und sicher erfolgen. Dafür gibt es blinkende Detektoren, welche anzeigen ob das Auto richtig geparkt ist und die Öffis ohne Störung hier fahren können.

Im Projekt TRAM-in-TAKT II werden die Ergebnisse aus der Anforderungsanalyse bzw. aus den Versuchen vor Ort aus dem  ersten „TRAM in TAKT“-Projekt in ein experimentelles System umgesetzt und nun in der Praxis getestet.