Sima/Fida: Neues Trainingsgelände für HochspannungstechnikerInnen der Wiener Netze eröffnet

Mit 80 Metern Höhe erreicht ein Hochspannungsmast in etwa die Flughöhe der Karussellpassagiere im Wiener Prater. In dieser Höhe angelangt, beginnt erst die Arbeit der FreileitungsexpertInnen. "Wem bereits bei der Vorstellung einer Fahrt mit dem Kettenkarussell im Wiener Prater schwindelig wird, wird wohl kein Freileitungsprofi werden. Es ist wirklich beachtlich, welche Höchstleistung die Techniker und Technikerinnen der Wiener Netze in ihrem Berufsalltag vollbringen", zeigt sich Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke, von dem Arbeitsplatz in luftiger Höhe beeindruckt.

Es gibt nicht viele Menschen, die sowohl den körperlichen als auch den psychischen Herausforderungen der Freileitungsarbeit gewachsen sind. "Wir suchen stetig nach geeignetem Nachwuchs. Deswegen dürfen sich alle unsere EnergietechnikerInnen - ob noch in Ausbildung oder schon ausgelernt - im Rahmen der Basisausbildung an der Freileitungschule versuchen", sagt Gerhard Fida, Geschäftsführer der Wiener Netze. Pro Jahr trainieren hier etwa 25 Lehrlinge und 50 ausgebildete MonteurInnen den Einsatz an der Freileitung.

Tagein, tagaus klettern die ExpertInnen auf die Wiener Hochspannungsmasten, um die Stromversorgung der Stadt sicherzustellen. Damit E-Herde funktionieren, Smartphones Saft haben und der Abend nicht unfreiwillig bei Kerzenschein verbracht werden muss, ist eine komplexe Infrastruktur notwendig. Diese muss regelmäßig gewartet und gegebenenfalls repariert werden - und das auch bei jedem Wind und Wetter.

Zwtl.: Hartes Training für den Einsatz Auf bis zu 20 Meter hohen Hochspannungsmasten trainieren die künftigen HochspannungsexpertInnen der Wiener Netze im Lehrparcours für den Einsatz. Sie benötigen neben Fitness und Höhentauglichkeit auch eine Ausbildung als EnergieübertragungstechnikerIn und mehrere Jahre Berufserfahrung in den Nieder- und Mittelspannungsbereichen. Die neue Freileitungsschule der Wiener Netze umfasst so gut wie jedes technische Realszenario eines Freileitungsnetzes. So werden dort Hochspannungsarbeiten sowie Arbeiten an den mittleren und niederen Spannungsbereichen trainiert. Die Masten der Niederspannung erreichen eine Arbeitshöhe von rund 4 bis 8 Meter, die der Mittelspannung rund 10 bis 12 Meter.

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Über die Wiener Netze GmbH: Die Wiener Netze sind Österreichs größter Kombinetzbetreiber - sie bringen Strom, Gas, Fernwärme und Telekommunikation dorthin, wo sie gebraucht werden. Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro jährlich erfolgen in die Instandhaltung und den Ausbau der Netze. Bis 2020 investieren die Wiener Netze mehr als 1 Milliarde Euro in das Wachstum der Stadt. Mehr als 2 Millionen KundInnen in Wien, Teilen Niederösterreichs und des Burgenlands profitieren von höchster Versorgungsqualität.