Wiener Netze investieren in neue Umspannwerke


Mit 99,99 Prozent Versorgungssicherheit bieten die Wiener Netze eines der sichersten Stromnetze Europas. Damit das auch in Zukunft so bleibt, investiert das Unternehmen 140 Millionen Euro in neue Umspannwerke. Der größere Anteil fließt mit 110 Millionen Euro in das Kraftwerk Simmering, wo bis 2023 eine neue Schaltanlage errichtet wird. Weitere 30 Millionen Euro investieren die Wiener Netze in ein Umspannwerk am Alberner Hafen.

„Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt, und mit Blick auf die nächste Generation arbeiten wir hart daran, dass das so bleibt. Eine nachhaltige, leistbare und sichere Energieversorgung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Um die Energiewende in der Stadt zu schaffen, braucht es als Grundlage ein verlässliches Strom-, Gas und Fernwärmenetz“, betont Umweltstadträtin Ulli Sima. Die neue Schaltanlage wird am Gelände des Kraftwerks Simmerings gerade gebaut und soll 2025 die dort bestehende Anlage ablösen.

Moderne Netzinfrastruktur ermöglicht Energiewende

„Mit einer Gesamtinvestition von 110 Millionen Euro in das Umspannwerk Simmering und die Verbindung Simmering-Südost schaffen wir die Grundlage für ein stabiles Stromnetz – auch in Zukunft“, erklärt Wiener Netze-Geschäftsführer Gerhard Fida.

„Laufende Investitionen und ständige Optimierungen der Netze – wie eben neue Umspannwerke, der Einsatz moderner Technologien und vieles mehr – machen die Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz erst möglich“, so Sima. Nur so können die Zielsetzungen der Stadt im Hinblick auf den Ausbau von Photovoltaik oder Elektromobilität erreicht und Wien klimaneutral gemacht werden.

Investitionen in sichere und zuverlässige Stromversorgung

„Wir modernisieren, bauen aus und investieren in die Netzsicherheit der Stadt. Mehr als zwei Millionen Menschen können sich heute und in Zukunft darauf verlassen, dass der Strom zuverlässig und rund um die Uhr fließt“, so der stellvertretende Generaldirektor der Wiener Stadtwerke, Peter Weinelt, bei der Besichtigung der Baustelle des neuen Umspannwerkes in Simmering.

Bis 2023 soll die Errichtung der neuen gasisolierten Schaltanlage in Simmering abgeschlossen sein. Ein Werksgebäude auf dem Gelände des Kraftwerkes Simmering wurde dazu bereits geschliffen, die Baggerarbeiten haben begonnen. 2025 soll die neue Schaltanlage die Bestandsanlage ablösen.

Entlastung für Versorgungsgebiete Kaiserebersdorf und Schwechat

Nur wenige Kilometer weiter – ebenfalls im 11. Bezirk – entsteht ein Umspannwerk am Alberner Hafen. Die neue Schaltanlage soll die 20 kV-Versorgungsgebiete Kaiserebersdorf und Schwechat entlasten. "Investitionen, wie hier in Simmering, sind gerade jetzt sehr wichtig – auch als Impuls für die Wirtschaft“, so Fida.

In den vergangenen vier Jahren bezogen die Wiener Netze 86 Prozent aller Materialien und Dienstleistungen von Unternehmen mit Sitz in Wien. Und bis 2024 sind 346 Millionen Euro an Investitionen in Projekte geplant, die maßgeblich zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit im Versorgungsgebiet der Wiener Netze beitragen.

 

Publiziert am: 10.07.2020