Wien spendet sauberes Trinkwasser für Tschernobylkinder


Die Stadt Wien unterstützt die GLOBAL 2000-Aktion Tschernobyl-Kinder seit vielen Jahren. Auch heuer finanzieren die MA 31 – Wiener Wasser und die Wiener Stadtwerke wieder 21 Trinkwasser-Reinigungsanlagen für Kindereinrichtungen in der Ostukraine. Insgesamt hat die Stadt Wien bereits 79 Aufbereitungsanlagen gespendet.

Seit 1995 unterstützt die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 Schulinternate, Kindergärten, Krankenhäuser und Geburtskliniken in der Ostukraine. Neben der medizinischen Versorgung und der Ausstattung mit warmer Kleidung in der kalten Jahreszeit wird dafür Sorge getragen, dass den Kindern ausreichend gesundes Trinkwasser zur Verfügung steht. Auch 2019 finanzieren die MA 31 – Wiener Wasser und die Wiener Stadtwerke wieder 21 Trinkwasser-Reinigungsanlagen.

„Was für uns in Wien eine Selbstverständlichkeit, ist in der Ostukraine leider keinesfalls alltäglich: Gesundes Wasser direkt aus der Leitung zu trinken. Ich finde die Initiative von GLOBAL 2000 großartig und freue mich, dass wir hier unterstützen können“, so Umweltstadträtin Ulli Sima. Martin Krajcsir, Generaldirektor der Wiener Stadtwerke, ergänzt: „Leider ist nicht überall auf der Welt eine sichere Infrastruktur-Versorgung so selbstverständlich wie in Wien, daher unterstützen wir das Projekt Tschernobyl-Kinder aus voller Überzeugung!“

Sauberes Trinkwasser für 125.000 Kinder

Im Laufe der Jahre hat GLOBAL 2000 nicht weniger als 100 Wasseraufbereitungsanlagen in verschiedensten Einrichtungen installiert. Sie versorgen mehr als 125.000 Kinder und mit ihnen alle Menschen, die sie betreuen und pflegen. Und weil die Buben und Mädchen das gesunde Wasser auch in Flaschen mit nach Hause nehmen, profitieren davon auch noch ihre Angehörigen und Nachbarn.

Die 21 in Österreich produzierten Wasseraufbereitungsanlagen werden Ende Oktober mit einem Hilfstransport an ihre Bestimmungsorte gebracht und installiert. Diesmal gehen die Anlagen an acht Volksschulen, einen Kindergarten, zwei Kinderheime und an acht Kinderkrankenhäuser, allesamt in den ostukrainischen Bezirken rund um Kharkov und Lugansk.

 

Publiziert am: 29.10.2019