TU Wien und Wiener Stadtwerke stellen Früchte der gemeinsamen Arbeit vor


Seit Jahren arbeiten TU Wien und Wiener Stadtwerke intensiv zusammen, um die Vision der Smart City Wien Wirklichkeit werden zu lassen. Bei einer Veranstaltung Ende April präsentierten die Partner erfolgreiche Projekte und künftige Vorhaben, die dazu dienen, den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.

Wie entwickelt sich Wien und die Region? Was sind maßgebliche Technologien und wie kommen sie in die richtige Anwendung? Wo und wie kann dabei Forschung der TU Wien den Infrastrukturkonzern Wiener Stadtwerke unterstützen? Und wie profitiert die TU Wien vom langjährigen Forschungspartner Wiener Stadtwerke? Wiener Stadtwerke-Direktorin Gabriele Domschitz und TU-Vizerektor Johannes Fröhlich skizzierten die wichtigsten Bausteine der Zusammenarbeit, die im Doktoratskolleg URBEM einen ersten Höhepunkt erlebte.

Wissen sichert Wiens Erfolg

Die Herausforderung für die Wiener Stadtwerke liegt laut Direktorin Domschitz auf drei Ebenen, nämlich einer ökologischen, einer ökonomischen und einer sozialen Komponente. Als 24/7-Infrastrukturversorger mit leistbarem und verlässlichem Angebot müsse auf allen drei Ebenen gleichermaßen agiert werden. Mit dem Innovationsmanagement in allen Konzernbereichen werde sehr viel in diese Richtung getan.

Die Zusammenarbeit mit der TU Wien sei unumgänglich, um jenes Wissen zu generieren, das die Wiener Stadtwerke zur Bewältigung aktueller Herausforderungen benötigen, Stichwort autonomes Fahren und Öffentlicher Verkehr. Damit wird ein Beitrag dazu geleistet, dass Wien im absoluten Spitzenfeld der besten Städte weltweit bleibt.

Erfolgreiche Kooperation bis 2022 verlängert

Domschitz verwies auf die 2012 eingegangene und 2017 um weitere fünf Jahre verlängerte Kooperation und auf den Erfolg des gemeinsamen, interdisziplinären Forschens. Dabei wurden dutzende Vorhaben realisiert. Wichtige Fragen der Mobilität in der Stadt und insbesondere der Weiterentwicklung der Energieversorgung konnten so geklärt werden. Besonders erfreulich: aus einigen ForscherInnern der TU Wien wurden MitarbeiterInnen der Wiener Stadtwerke.

Welche Herausforderungen städtische Infrastrukturbetreiber bewältigen müssen, erläuterte Professor Michael Szell von der CEU, Central European University, Budapest, in seinem Gastvortrag. Szell betonte die großen Chancen, die in der Nutzung von datenbasierter, interdisziplinärer Stadtentwicklung liegen und gab dazu anschauliche Beispiele aus seiner bisherigen Forschungstätigkeit, etwa in den USA und Deutschland.

 

Publiziert am: 02.05.2018