Smart City Demo Aspern (SCDA)

Die Seestadt aspern bietet ideale Voraussetzungen für die Entwicklung von Smart City-Technologien. Energie-KundInnen bzw. VerbraucherInnen stehen im Mittelpunkt des Smart City Demo Aspern-Projekts. Die Erkenntnisse dienen der Entwicklung von neuen Ansätzen in der Nutzer-Interaktion.

Anhand von drei Gebäudekomplexen – einem Wohnbau, einem Studentenwohnheim und einem Schulcampus – wird das Nutzerverhalten untersucht: Mit Hilfe von intelligenten Stromzählern, sog. Smart Metern, wird der Stromverbrauch exakt aufgezeichnet. Zusätzlich werden Daten wie die Zimmertemperatur und die Raumluftqualität erfasst.

Seestadt AspernZoom
Reale Daten für exakte Steuerung
Das Projekt beschäftigt sich mit Produkten und Dienstleistungen, die in Zukunft eine exaktere Beobachtung und Steuerung möglich machen, sodass das Nutzerverhalten nachhaltig verbessert werden kann. Ein Beispiel: Sehen KundInnen auf ihrem Computer-Tablet, dass der Strompreis aktuell niedrig ist, können sie ihr E-Bike kostengünstig aufladen.
 
Geothermie-Kraftwerk Aspern. - (c) beyer.co.at / WEFZoom
Gebäude werden Teilnehmer am Strommarkt
Eine zentrale Rolle im Projekt spielen intelligente Gebäude. Das Projekt erforscht mit Hilfe realer Daten, Stromreserven, die aktuell nicht benötigt werden, und am Strommarkt gewinnbringend angeboten werden können. Das Gebäude der Zukunft wird somit nicht nur Energieverbraucher sondern auch Energieproduzent (Solaranlagen usw.) sein.
 

Intelligente Gebäudesteuerungen können den voraussichtlichen Energiebedarf im Tages- und Jahresverlauf unter Berücksichtigung der Wetterlage ermitteln und so den Energieeinsatz im Gebäude optimieren. Zusätzlich werden immer effizientere Technologien entwickelt, um Energie auch lokal speichern zu können.