URBEM-DK

Mit URBEM-DK fördern Wiener Stadtwerke und TU Wien zehn Doktorandinnen und Doktoranden. Das Ziel lautet, bis 2016 belastbare Energie- und Mobilitätsszenarien für die Infrastruktur der Wiener Stadtwerke zu erarbeiten und zu visualisieren – eine Echtversion von „SimCity“.

Wien wächst rasch und wird in wenigen Jahren zwei Millionen Menschen zählen. Vor diesem Hintergrund wurden im Juni 2014 mit der Smart City Wien-Rahmenstrategie maßgebliche Zielsetzungen für eine ressourcenschonende, innovative und sozial ausgewogene Stadt Wien vom Gemeinderat beschlossen. Seit dem Wintersemester 2013/2014 erdenken, entwickeln und testen junge Forscherinnen und Forscher im Rahmen von URBEM-DK Energie- und Mobilitätsszenarien für das Wien von morgen.

(c) Wiener StadtwerkeZoom
3D ermöglicht zielgerichtete Investitionen

Mit diesem Blick in die Zukunft wird auf einem 3D-Plan Wiens erstmals sichtbar, wie sich der Energiebedarf einzelner Gebäude und Stadtteile oder das Verkehrsaufkommen entwickeln wird. Diese Erarbeitung und Visualisierung ganzheitlicher Szenarien ist ein Riesenschritt, um Investitionen in Zukunft noch zielgerichteter planen zu können.

 
URBEM-DK ÜberblicksgrafikZoom
Von Raumplanung bis Maschinenbau

Die Doktorandinnen und Doktoranden kommen aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Raumplanung, Maschinenbau, Informatik und Mathematik. Der Hintergrund: Viele der behandelten Problemstellungen sind nicht innerhalb eines einzigen wissenschaftlichen Fachs zu klären.

Daher lernen die Studierenden bei URBEM-DK, interdisziplinär zu denken und gemeinsam neue Methoden zur Erfassung komplexer Systeme zu erforschen. Im Rahmen des Doktoratskollegs arbeiten sie zudem intensiv mit Expertinnen und Experten der Wiener Stadtwerke, Wien Energie, Wien Energie Vertrieb, Energiecomfort, Wiener Linien, Wiener Netze und WienIT zusammen.

Der Erfolg dieses Formats wurde im Mai 2014 durch die Auszeichnung mit dem „Sustainability Award“ in der Kategorie „Forschung“ – vergeben vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft – bestätigt.