e-mobility on demand

Elektrisch unterwegs in Wien: Das Forschungsprojekt "e-mobility on demand" fördert den Einsatz von Elektroautos und die Errichtung von Ladestationen in Ergänzung zum Öffentlichen Verkehr.

(c) Wiener Stadwerke / Michel PautyZoom
"e-Mobility on demand" (eMoD) ist ein vom Klima- und Energiefonds gefördertes Forschungsprojekt für beispielhafte, praktische Umsetzungen der e-Mobilität in der Wiener Modellregion. Im Rahmen des Projekts wird der Einsatz von E-Autos unterstützt, sofern deren Nutzung zu einer klimafreundlichen, zukunftsfähigen Mobilität in unserer Stadt beiträgt.
 

Wichtiges Anliegen ist die Abkehr von fossilen Treibstoffen hin zur Elektromobilität – allerdings ohne den Individualverkehr zu forcieren. Elektromobilität soll keine Alternative zum Öffentlichen Verkehr sein, sondern seine Ergänzung.

Wo kommen e-Fahrzeuge zum Einsatz?

e-Fahrzeuge und Ladestellen werden im Rahmen des Projekts "e-mobility on demand" vor allem dort eingesetzt,

  • wo sie im notwendigen Wirtschaftsverkehr fossil angetriebene Fahrten ersetzen können,
  • wo sie Mobilität in Situationen gewährleisten, in denen Fuß-, Rad- und Öffi-Nutzung auch in Zukunft keine zumutbare Alternative für die BürgerInnen darstellen kann,
  • wo sie als Teil einer optimal verzahnten, intermodalen Wegekette das Rückgrat der städtischen Mobilität, den Öffentlichen Personennahverkehr, gewinnbringend ergänzen.

Ziel ist der Einsatz von zumindest 175 mehrspurigen e-Fahrzeugen in der Modellregion. Außerdem werden jedenfalls 440 e-Ladepunkte errichtet. Ein Großteil wird unmittelbar für das Laden der Flottenfahrzeuge umgesetzt. Ein relevanter Teil der e-Ladestellen ist in Form öffentlich zugänglicher Ladestellen (beispielsweise in Parkgaragen) geplant.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert.