Open Data

Seit 2011 sind die Wiener Linien Teil der Open-Government-Initiative der Stadt Wien. Unter Angabe der Datenherkunft haben EntwicklerInnen dadurch die Möglichkeit, Angaben zu Abfahrtszeiten und viele andere Daten mehr für ihre Produkte zu verwenden. Auf Basis der Öffi-Daten wurden bis dato 38 Anwendungen entwickelt.

Die Open-Government-Initiative der Stadt Wien arbeitet daran, öffentliche Daten frei zugänglich zu machen. Unter dem Motto "Für eine offene Stadt – Open Government Wien" stehen interessierten Entwicklerinnen und Entwicklern seit April 2012 auch Daten der Wiener Linien zur Verfügung.

Anzeigen in der Station Längenfeldgasse. - Wiener Linien / ZinnerZoom
Von Geodaten bis zu Abfahrtszeiten
In einem ersten Schritt wurden die Geodaten von Haltestellen und Aufzügen freigegeben, im Juni 2013 kamen Statistikdaten aus dem Betrieb von U-Bahn, Bus und Bim hinzu. Auch eine Haltestellenliste mit GPS-Koordinaten steht seit diesem Zeitpunkt zur Verfügung. Wenig später machte die Freigabe der Echtzeit-Abfahrtsdaten sowie des Routingservices den Wiener-Linien-Datenkatalog komplett.
 
Fahrgastinformationsanzeige - (c) Wiener Linien / Jan GottZoom
Investitionen in Sicherheit und Datenqualität
Datenqualität und technische Sicherheitsstandards waren den Wiener Linien im Prozess der Freigabe besonders wichtig: Insgesamt wurde ein fünfstelliger Betrag in die notwendige IT-Infrastruktur und die Harmonisierung unterschiedlicher Datenquellen investiert.
 
Veröffentlichung unter CC BY-Lizenz

Diese Daten stehen nach einer Registrierung über das Open-Data-Portal der Stadt Wien zur Verfügung – hier können auch die notwendigen Keys für die Services abgeholt werden. Alle Daten der Wiener Linien werden unter der sogenannten CC BY-Lizenz veröffentlicht. Damit gestatten die Wiener Linien EntwicklerInnen, unter Angabe der Datenherkunft mit den Daten zu arbeiten und die eigenen Anwendungen auch kommerziell zu nutzen.