Marc H. Hall neuer Energie-Vorstand der Wiener Stadtwerke

Dipl.-Ing. Marc H. Hall, bisher Geschäftsführer der Bayerngas GmbH, wird neuer Vorstandsdirektor für den Bereich Energie in der Wiener Stadtwerke Holding. Er löst dort Ing. Mag. Helmut Miksits ab, der in den Ruhestand tritt. Diese Entscheidung traf der Aufsichtsrat der Wiener Stadtwerke Holding heute Montag unter dem Vorsitz des Magistratsdirektors der Stadt Wien, Dr. Erich Hechtner. Die Funktion war öffentlich ausgeschrieben worden. Hall ging aus dem von einer renommierten externen Personalberatungsfirma durchgeführten Auswahlverfahren als der bestgereihte Kandidat hervor.
Vizebürgermeisterin Renate Brauner begrüßte die Bestellung des neuen Energievorstands der Wiener Stadtwerke. "Versorgungssicherheit für die WienerInnen und Nachhaltigkeit in Energiefragen sind zentrale Zukunftsthemen, und ich freue mich, mit Marc. H. Hall einen ausgewiesenen Experten in diesen Fragen als Vorstandsmitglied gewonnen zu haben."
Marc H. Hall (54) verfügt über eine reiche internationale Erfahrung als Manager im Energiebereich. Seit 2008 war er Alleingeschäftsführer der Bayerngas GmbH, nachdem er seit 1990 leitende Funktionen in der OMV (wo er unter anderem Vorstandsmitglied für Exploration & Produktion, Erdgasgeschäfte war) und seit 2002 im deutschen Energiekonzern RWE ausgeübt hatte.
Halls Vorgänger Helmut Miksits, der heuer 65jährig in den Ruhestand tritt, blickt auf eine 45jährige Karriere in den Wiener Stadtwerken zurück, die ihn vom Technischen Referenten bei den Gaswerken über Geschäftsführerfunktionen im Energiebereich bis zum Energie-Vorstand der Wiener Stadtwerke Holding (seit 2007) geführt hat.
Generaldirektorin Dr. Gabriele Payr setzt hohe Erwartungen in neuen Energie-Vorstand
Hohe Erwartungen in ihren neuen Kollegen Marc H. Hall setzt die Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke, Gabriele Payr. "Marc Hall ist ein renommierter Experte im Energiebereich. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Vorstand. Gerade im Energiebereich stehen wir in den kommenden Jahren vor sehr großen Herausforderungen", sagte Payr am Montag im Anschluss an die Aufsichtsrat-Sitzung.
Die Rahmenbedingungen im Energiesektor haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die anhaltend hohen Rohstoffpreise, der stetig steigende Marktdruck auf der einen Seite, die Energiewende auf der anderen Seite sorgen für eine enorme Dynamik. Aus Sicht der Wiener Stadtwerke stehen dabei die Verwendung modernster Technik zur Erzeugung von Öko-Strom und Öko-Fernwärme und der Ausbau regenerativer Energieerzeugung genauso im Vordergrund wie die Erhöhung der Versorgungssicherheit und die Erreichung der Klimaschutzziele. "Für die strategischen Weichenstellungen der kommenden Jahre brauchen wir einen höchst kompetenten Energie-Vorstand wie Hall", fasste die Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke zusammen.
