Sicherheit bei 24h-U-Bahn durch Kooperation mit Polizei

Polizei und Wiener Linien sorgen ab 3. September gemeinsam für mehr Sicherheit im Nachtbetrieb der U-Bahn. Das kündigten Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Polizeipräsident Gerhard Pürstl und Landespolizeikommandant Karl Mahrer an.
Ab September sind pro Nacht 22 "Night-Liner" der Wiener Linien gemeinsam mit Polizisten in der U-Bahn unterwegs. Ziel ist es, in beinahe jedem der alle Viertelstunden verkehrenden U-Bahn-Züge für die Fahrgäste da zu sein.
Zusätzlich soll Videoüberwachung für Sicherheit sorgen. Die Videoaufzeichnungen werden 48 Stunden aufbewahrt und können in dieser Zeit von der Polizei angefordert werden.
Bereits seit September 2009 setzt die Polizei Schwerpunkte in den öffentlichen Verkehrsmitteln. "80-120 Beamte sind dort täglich, teils in Uniform, teils in Zivil, im Einsatz", so Pürstl. Seit September habe man 25.695 Personenkontrollen durchgeführt, 1111 Festnahmen sind erfolgt.
Beginnen wird der 24-Stunden-Betrieb der U-Bahn an Wochenenden und vor Feiertagen wie angekündigt am 3. September. Die U-Bahn wird im 15-Minuten-Takt, die Nachtbusse wie gewohnt im 30-Minuten-Takt fahren. Gerechnet wird mit einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Nachtbetrieb.
Derzeit nutzen an Wochenenden etwa 16.000 Menschen pro Nacht die Nightline-Busse. Die Gesamtkosten des 24-Stunden-Betriebes betragen laut Brauner 5,1 Millionen Euro, die von der Stadt Wien übernommen werden.

