Kulturpassage Karlsplatz
Karlsplatz- und Opernpassage bekommt ein neues Gesicht

Ab Mitte des Jahres beginnen die Arbeiten. Bis 2013 entsteht Stück für Stück die neue „Kulturpassage Karlsplatz", die durch mehr Platz, eine bessere Orientierung, ein ansprechendes, neues Raumdesign und ein höheres Sicherheitsgefühl punktet.
Mehr als 200.000 PassantInnen pro Tag machen die Station Karlsplatz mit der Opernpassage zu einem der wichtigsten Drehkreuze im Wiener Nahverkehr. Der Charakter der in den 1950er-Jahren errichteten, denkmalgeschützten Opernpassage bleibt dabei erhalten. Entfernt wird aber die Wand beim Abgang zur U1, wodurch ein offener, barrierefreier Zugang geschaffen wird.
In der Karlsplatzpassage wird es künftig keine Geschäfte mehr geben. Dadurch verbreitert sich der Durchgang auf acht Meter. Zudem werden die Brandschutz- und Haustechnikanlagen auf den neuesten Stand gebracht.
Mit dem Umbau entstehen neue Präsentationsflächen, die die zwischen Wien Museum, Künstlerhaus, Kunsthalle und Secession gelegene Station selbst zum Kunstraum machen. Unter dem Slogan „Kunst für alle" wurden internationale KünstlerInnen aufgerufen, die Passage neu zu gestalten und als Kunstplatz erlebbar zu machen. So wird etwa die 70 Meter lange Wand in der Karlsplatzpassage ein wesentlicher Teil dieses Kunstprojektes sein.
Die Neugestaltung der Station wurde in einem europaweiten Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 25 Teams haben sich beteiligt und spannende Ideen eingereicht. Sieger des Wettbewerbs sind die Architekten gerner*gerner plus | ritter+ritter | vasko+partner, die sich zur Arbeitsgemeinschaft Kulturpassage Karlsplatz zusammengeschlossen haben.

